Vegetation ohne Ende

Auf einen trockenen Sommer folgt ein trockener Herbst. Nach etwas dringend benötigtem Niederschlag im September bleiben Oktober und November ungewöhnlich trocken und die Vegetation findet kein Ende. Für die etwas zurückgebliebenen Rapsbestände ist das super, sie können sich noch prächtig entwickeln. Für den weiten Raps ist es eher etwas zu viel des Guten.

Herbizid- und Nährstoffbehandlungen im Getreide können in Ruhe durchgeführt werden. Auch Läuse waren unterwegs, wenn auch nicht so viele wie schon mal gehabt. Nun hoffen wir auf ein Ende der Vegetation, damit uns nicht alles über den Kopf wächst.

Die Zwischenfrüchte sind auch noch üppig gewachsen und willkommene Nahrung für alle Insekten. Mit Eintritt der niedrigen Temperaturen werden sich diese aber auch in ihr Winterquartier zurückziehen und die Schafe auf den Zwischenfruchtflächen ihre Arbeit aufnehmen. Die erste Herde in Deensen hat schon damit begonnen.

Die letzten Rüben sind gerodet. Die Miete sieht gut aus, besser als in der ersten Runde. Zahlen zum Ertrag gibt es aber erst kurz vor Weihnachten, wenn die Rüben geliefert werden. Da wir in naher Zukunft doch noch winterhaftes Wetter erwarten, werden sie auch noch abgedeckt.