Winterruhe

Das neue Jahr ist da, geändert hat sich wenig. Es regnet ausgiebig, was auch nötig ist. Schließlich müssen die Defizite aus dem Sommer und dem Spätherbst ausgeglichen werden. Die Bestände haben durch die milden Temperaturen und durch das viele Wasser spürbar an Fahrt aufgenommen und wachsen. Dies ist eine sehr gefährliche Witterung, weil ein Frosteinbruch im Januar oder Februar ja weiterhin möglich ist.

Nach dem strengen Frost Anfang Dezember sind die Zwischenfrüchte komplett abgefroren. Die Schafe finden nur noch wenig nährreiches, teilweise gibt es Ausfallgetreide oder Samenstände. Deshalb läuft die Beweidung zügig. Wir sind so oder so unseren widerkäuenden Helfern und den dazugeörigen Schäfern sehr dankbar, dass sie diese Arbeit erledigen und auf diese Weise unserem Boden wertvolle organische Substanz zufügen.

Der Betrieb draußen ruht noch. Im Januar und im Februar stehen mit anlaufenden Arbeiten Gehölzschnitt und Aufräumarbeiten an. Drinnen gibt es mit Dokumentation und Planung genug zu tun.