Mittendrin

Die Gerstenernte ist schon lange vergessen. Die Erträge in Deensen waren sehr erfreulich. Gleich im Anschluss sind wir in Deensen im Raps gestartet und haben gleichzeitig Kompost, Hühnertrockenkot und Pferdemist gestreut und eingearbeitet. Gut die Hälfte der Rapsfläche in Deensen ist geerntet. Die Erträge sind je nach Länge der Anbaupause in der Fruchtfolge unterschiedlich.

In Lage haben wir vor dem Regen am letzten Sonntag den Raps und den Dinkel gemäht. Während der Rapsernte wurden von fleißigen Jägern sowohl in Deensen als auch in Lage Wildschweine erlegt. Den Dinkel wollten wir unbedingt noch vorm Regen ernten, um die Backqualitäten zu erhalten. Das ist uns gelungen. Nur die Proteinwerte sind teilweise etwas niedrig. Dinkel hatten wir dieses Jahr das erste Mal im Anbau und waren dementsprechend gespannt auf das Ergebnis. Der Ertrag war mittel bis gut - genauso wie erwartet. Die Logisitik des Erntens und Verladens hat hervorragend funktioniert, so dass jetzt Platz in der Halle für den Weizen ist.

Gestern haben wir mit der Weizenernte in Lage begonnen. Die Reife ist noch nicht auf allen Flächen eingetreten. Deswegen werden wir nicht - wie vorerst geplant - die Weizenernte in Lage komplett abschließen können, bevor wir wieder nach Deensen umsetzen. Aber in Deensen wartet noch Raps, der jetzt reif sein wird. Wir setzen alles dran, um auch in Deensen mit der Ernte voranzukommen.

Im Forst warten die abgestorbenen Fichten auf den Harvester, der hoffentlich in den nächsten zwei Wochen hier auftauchen wird. Danach hat die Naturverjüngung beste Wachstumsbedingungen solange das Wild den jungen Trieben fernbleibt. Wir sind gespannt, was sich auf den Flächen entwickelt.